Kasse, Onlineshop und Kiosk: warum ein gemeinsames Bestellsystem zählt
Viele Gastronomiebetriebe verkaufen über mehrere Kanäle mit getrennten Systemen. Wir zeigen, wo das im Alltag Zeit und Nerven kostet und woran du ein Bestellsystem erkennst, das alle Kanäle zusammenhält.
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Pentaso Produktteam, geprüft von Pentaso Redaktion
Ein Betrieb, viele Wege zur Bestellung
Gäste bestellen heute nicht mehr nur am Tresen. Sie bestellen vorab im Onlineshop, tippen ihre Bestellung am Self-Service-Kiosk ein oder schauen auf der Website nach, was es heute gibt. Für den Gast sind das bequeme Wege. Für den Betrieb ist es immer dieselbe Arbeit: Bestellung annehmen, zubereiten, ausgeben, abrechnen.
Genau hier entscheidet sich, ob mehrere Verkaufskanäle helfen oder belasten. Laufen Kasse, Onlineshop und Kiosk über getrennte Systeme, entsteht hinter jedem neuen Kanal ein weiterer Arbeitsplatz, der gepflegt und überwacht werden will.
Woran getrennte Systeme im Alltag scheitern
Die Probleme fallen selten am ersten Tag auf, sondern im laufenden Betrieb:
- Doppelte Pflege: Ein neues Gericht, ein geänderter Preis oder ein ausverkauftes Produkt muss in jedem System einzeln nachgetragen werden. Wird eine Stelle vergessen, bestellt ein Gast etwas, das es nicht mehr gibt.
- Mehrere Bildschirme in der Küche: Online-Bestellungen kommen auf einem Tablet an, Kassenbestellungen auf einem Bon, Kiosk-Bestellungen woanders. Das Team muss selbst den Überblick behalten, was zuerst dran ist.
- Uneinheitliche Auswertung: Umsätze liegen in verschiedenen Berichten. Wer wissen will, wie der Tag wirklich gelaufen ist, rechnet von Hand zusammen.
- Mehr Fehlerquellen bei Zahlungen und Belegen: Jedes zusätzliche System bringt eigene Abläufe für Zahlung und Beleg mit. Je mehr Übergänge es gibt, desto mehr kann dazwischen verloren gehen.
Die Lösung: ein gemeinsamer Bestellkern
Ein gemeinsamer Bestellkern dreht die Sichtweise um. Kasse, Onlineshop und Kiosk sind dann keine eigenständigen Systeme mehr, sondern verschiedene Eingänge zu demselben Ablauf. Sie unterscheiden sich darin, wie Gast oder Personal bestellen – nicht in den Daten dahinter.
Das bedeutet im Alltag:
- Ein Sortiment für alle Kanäle. Produkte, Kategorien, Bilder und Preise pflegst du an einer Stelle. Eine Änderung gilt sofort überall, wo der Standort verkauft.
- Ein Bestellfluss für die Küche. Jede Bestellung landet unabhängig vom Kanal im selben Ablauf. Das Küchendisplay zeigt alles, was zubereitet werden muss, und ein Wartebildschirm kann Gästen zeigen, wann ihre Bestellung abholbereit ist.
- Ein Überblick über Umsätze. Weil alle Bestellungen im selben System entstehen, lassen sie sich gemeinsam auswerten – ohne Listen aus verschiedenen Programmen zusammenzuführen.
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Viele Anbieter werben damit, „alles aus einer Hand“ zu liefern. Ob die Kanäle wirklich zusammenarbeiten, erkennst du an ein paar einfachen Fragen:
Muss ich mein Sortiment mehrfach anlegen?
Wenn Onlineshop und Kasse jeweils ein eigenes Sortiment brauchen, sind es zwei Systeme mit gemeinsamem Logo. Ein echter gemeinsamer Kern kennt nur ein Sortiment, das du je Standort anpassen kannst.
Sieht die Küche alle Bestellungen an einem Ort?
Frag konkret nach: Erscheinen Online-, Kassen- und Kiosk-Bestellungen auf demselben Küchendisplay, in derselben Reihenfolge und mit denselben Statusangaben?
Wie werden Zahlungen und Belege abgewickelt?
Gerade in Deutschland gehören Kassenbelege und Fiskalisierung zu den Pflichten jedes Betriebs. Ein Kassensystem sollte das nicht als Nebensache behandeln, sondern als festen Bestandteil jeder Bestellung.
Kann ich klein anfangen?
Nicht jeder Betrieb braucht vom ersten Tag an Kasse, Onlineshop, Kiosk und Küchendisplay. Gut ist ein System, mit dem du mit einem Kanal startest und weitere ergänzt, sobald du sie brauchst – ohne neu anzufangen.
Schritt für Schritt ausbauen
So kann ein typischer Weg aussehen:
- Start mit Website oder Kasse: Eine Website zeigt Sortiment, Öffnungszeiten und Kontaktdaten. Mit dem Kassensystem verkaufst du am Tresen.
- Online-Bestellungen ergänzen: Gäste bestellen im eigenen Onlineshop zur Abholung. Die Bestellungen kommen im selben Ablauf an wie die Bestellungen an der Kasse.
- Kiosk und Küchendisplay hinzufügen: Ein Self-Service-Kiosk entlastet den Tresen zu Stoßzeiten, das Küchendisplay ersetzt die Zettelwirtschaft.
- Weitere Standorte anbinden: Ein zweiter Standort nutzt dasselbe Sortiment und behält trotzdem eigene Geräte, Öffnungszeiten und Pakete.
So setzt Pentaso das um
Pentaso ist als Kassen- und Bestellsystem für die Gastronomie von Anfang an auf einen gemeinsamen Bestellkern ausgelegt. Kasse, Self-Service-Kiosk, Onlineshop, Website und Küchendisplay teilen sich Sortiment, Bestellungen und Zahlungen. Welche Bausteine ein Standort nutzt, wählst du über das passende Paket – und erweiterst es später, ohne Daten umzuziehen.
Wenn du sehen möchtest, wie das für deinen Betrieb aussehen könnte, findest du unter Produkt alle Bausteine im Überblick und unter Preise die passenden Pakete. Die Anleitungen in der Dokumentation zeigen dir, wie du deinen ersten Standort und dein Sortiment einrichtest.
Kasse und Bestellungen aus einem System.
Pentaso verbindet Kasse, Onlineshop, Kiosk, Küche und Wartebildschirm. Du pflegst dein Sortiment zentral und wählst die passenden Bausteine für jeden Standort.